Gemeinsames Infoblatt der Fraktionen im Gemeinderat




UNSER KIRCHHEIM



Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Im vergangenen Kommunalwahlkampf haben Sie uns. d.h. den Gemeinderäten der CSU. SPD, FDP und der ödp/EB Ihr Vertrauen ausgesprochen. Deshalb setzen wir uns ein für
- die Schaffung von neuem und bezahlbarem Wohnraum in Kirchheim,
- eine übergreifende Verkehrsplanung, die zu der Verteilung des Verkehrs und besserer Verkehrsanbindung für alle Kirchheimer und Heimstettener führt,
- einen effektiveren Lärmschutz durch Überdeckelung der Staatsstraße und die Vollendung des Lärmschutzwalles an der Autobahn,
- die Ansiedelung von gut erreichbaren und umfassenden Einkaufsmöglichkeiten in der Ortsmitte,
- die Schaffung eines Bürgerhauses für kulturelle Veranstaltungen unserer Bürger, Vereine und Verbände,
- den Bau einer weiteren Dreifachturnhalle in unserem Gemeindegebiet für unsere Schulen und Vereine,
- die Steigerung des kommunalen Steueraufkommens durch kontinuierliche und moderate Gewinnung von neuen Gemeindebürgern, damit kommunale Aufgaben wie Unterhaltung von Kindertagesstätten und Schulen, Straßenbau sowie kommunale Aufgaben wie unsere Gemeindebücherei weiter erfüllt werden können.

- Für eine zeitgemäße Energieversorgung:
Ziel des (alten und des neuen) Gemeinderates ist es, die Versorgung der neuen Ortsmitte mit Wärme und Warmwasser umweltfreundlich zu gestalten. Deshalb ist eine zentrale Versorgung mit einem möglichst hohen Wirkungsgrad bei möglichst wenig Abgasen geplant. Das viel zitierte Biomassenkraftwerk könnte eine Möglichkeit sein, geringe Emissionen mit der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen zu kombinieren. Wir verschließen uns aber nicht noch besseren Lösungen.
- und schließlich das Zusammenführen der Gemeindeteile durch eine Bebauung der Freiflächen zwischen Kirchheim, Lindenviertel und Heimstetten.

Endlich ist es soweit!!!

In monatelangen Verhandlungen haben wir die Entscheidungsgrundlagen herausgearbeitet, die uns jetzt die Feststellung ermöglichen:

-> Die oben genannten Vorteile sind mit der Realisierung der neuen Ortsmitte erreichbar.
-> Das Projekt ist sowohl in der Errichtungs- als auch der Betriebsphase finanzierbar.

Wir alle stehen hinter dem erreichten Verhandlungsergebnis, welches das einzig Realisierbare ist!

Den sogenannten "unabhängigen" Vertretern des Bürgerbegehrens, die tatkräftig von den Mitgliedern der VFW unterstützt werden, geht es nicht um eine bessere Ortsmitte, sondern um die Entscheidung gegen eine Ortsmitte überhaupt. Hier sollen Sie zu einer Entscheidung bewegt werden, deren tatsächliche Zielsetzung gar nicht offen ausgesprochen wird.

Professor Reichenbach-Klinke, der von den Gegnern der Ortsmitte so gerne herangezogen wird, hat deutlich gesagt, daß der "Status Quo" Rückschritt für die Gemeinde bedeutet". Ein Zuzug von etwa 3500 Einwohnern in den nächsten 10 Jahren ist unumgänglich, um sich gegen die Planungen der Umlandgemeinden zu behaupten.

Die Bürger sind und werden über alle einzelnen Fragen der Gestaltung der Ortsmitte im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens beteiligt.

Die irreführenden Formulierungen der Ortsmittegegner unter dem Mäntelchen der sog. "besseren" Ortsmitte haben wir in zahlreichen Informationsveranstaltungen bereits widerlegt.

Mit der neuen Ortsmitte schaffen wir Wohnraum im Zentrum und zerfransen nicht weiter an den Ortsrändern. Mit einer intelligenten Mischbebauung aus Reihenhäusern und Geschosswohnungsbau setzen wir ein ökologisches Zeichen im Sinne der Umweltschutzkonferenz von Rio gegen die zunehmende Versiegelung und den Flächenfraß.

In der neuen Ortsmitte haben wir die einmalige Chance, zentral, d.h. für viele zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar, eine von der Größe, Raumaufteilung, dem möglichen Angebot, den Parkplätzen und der ÖPNV-Anbindung zeitgemäße Einkaufssituation zu schaffen. Dies ist eine deutliche und zeitgemäße Alternative zum Einkaufen auf der "Grünen Wiese".

In der neuen Ortsmitte bauen wir ein Bürgerhaus mit einem Saal, in dem Kulturveranstaltungen ein echter Genuß sein werden. Wir schaffen ausreichend Räume, die unsere Bürger für wenig Geld und ohne Konsumzwang nutzen können. Wir schaffen eine Dreifachturnhalle, die von unseren Schulen und Sportvereinen dringend benötigt wird.

Mit der Entscheidung für die neue Ortsmitte haben wir die Möglichkeit, ein modernes Rathaus mit zeitgemäßen technischen Möglichkeiten zu errichten, das alle Serviceleistungen für die Bürger zentral erreichbar und barrierefrei zusammenführt. Durch die Verteilung auf mehrere Standorte fallen unnötige Wegezeiten für Bürger und Beschäftigte an. Standards wie eine Infothek oder eine Spielecke für Kinder sind derzeit unmöglich.

Mit der neuen Ortsmitte sichern wir die Finanzierung unserer kommunalen Einrichtungen. Denn ein wesentlicher Anteil der Gemeindeeinnahmen besteht aus den kommunalen Lohn- und Einkommensteueranteil. Nur durch Zuzug ist die Situation aufzuhalten, dass immer mehr Rentnern immer weniger Berufstätige gegenüberstehen, die alleine das Steueraufkommen leisten müssen.

Mit der Entscheidung für die neue Ortsmitte wird nicht nur Ackerland in Bauland umgewandelt.


Es entstehen auch ca 100.000 qm öffentliche, das bedeutet für alle nutzbare Frei-, Grün- und Wasserflächen.

In keinem dieser Punkte hat das Bürgerbegehren ein alternatives, durchführbares Konzept vorgelegt.

Es geht um die Frage, wie sich Kirchheim der Zukunft stellt: Gestaltend oder verweigernd.

Die Neue Ortsmitte bauen heißt unsere gemeinsame Zukunft gestalten!

V.i.S.d.P.: Susanne Merten-Wente, Dorfstr. 26c, 85551 Kirchheim, CSU stellvertretend für die Parteien im Gemeinderat: Sandra Wagner, FDP, Marce! Prohaska, SPD, Christoph Erven, ÖDP/EB