Pumpenhaus weicht Kinderkrippe

Das Wasserwerk der ehemaligen Gemeinde Heimstetten muß der zukünftigen Kinderkrippe an der Poinger Strasse weichen.
Nach jahrelangen Hin und Her hat sich nun der entscheidungsfreudige Gemeinderat mit großer Mehrheit in letzter Minute für die Errichtung einer Kinderkrippe mit 48 Betreuungsplätzen auf dem umstrittenen Grundstück an der S-Bahn entschieden.

Der Bau wird durch einen Zuschuß von 946500,-- Euro durch den Freistaat Bayern gefördert, so die Bekanntgabe der Familienministerin Christine Haderthauer.
Mit der Entscheidung für den Standort Poinger Str. ist die Gemeinde noch schnell auf den abfahrenden Zuschußzug gesprungen. Die Förderung wird nur gegeben, wenn die Kinderkrippe bis spätestens 2013 bezugsfertig ist. Dies wäre mit Sicherheit mit den noch im Gespräch gewesenen anderen Standorten nicht möglich gewesen. Aus dem Rennen sind diese Standorte allerdings noch nicht, wie einige Gemeinderäte behaupten. Kirchheim muß weiter planen, um nicht wieder in Verzug zu kommen.

Mit dem Krippenbau schlägt die SPD Kirchheim-Heimstetten vor, günstigen Wohnraum für das schwer zu bekommende Betreuungpersonal mit in die Baumaßnahme einzuplanen und zu errichten.
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