Aus Süddeutsche Zeitung vom 16.1.2012 München Nord

Hallenbad als Abnehmer

AFK Geothermie beschäftigt sich mit zwei Anträgen
Aschheim - Normalerweise geht es um Geothermie, wenn sich die Gemeinderäte von Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim zur gemeinsamen AFK-Sitzung treffen. An diesem Mittwoch, 18. Januar, wird Erdwärme allerdings nicht allein das bestimmende Thema sein. Auf der Tagesordnung stehen auch zwei Anträge auf ein gemeinsames Bad der drei Gemeinden.
Die Aschheimer CSU-Fraktion würde gerne ein Thermalwasser-Bewegungsbad am AFK-Standort errichten und erhielt für den Vorschlag im Aschheimer Gemeinderat bereits breite Zustimmung. Die Kirchheimer SPD-Fraktion hatte schon im April 2008 einen Antrag auf ein 'gemeinsames Hallenbad im Umfeld der Bohrstelle' gestellt. Dadurch hätte die Geothermiegesellschaft AFK einen großen Wärmeabnehmer, so die Argumentation der Kirchheimer SPD, 'möglicherweise könnte das Schwimmbad auch als Wärmepuffer nützlich sein oder aber die Restwärme an der Reinjektionsstelle nutzen'. Ermäßigte Eintrittspreise für Bezieher der geothermischen Energie könnten ein weiterer Anreiz für einen möglichst hohen Anschlussgrad sein, schreibt die Kirchheimer SPD in ihrem Antrag, außerdem würde die Attraktivität der Buslinie 263 steigen.
In Feldkirchen gibt man sich bisher zurückhaltend mit Äußerungen zu den Anträge der Nachbarn. Im Bauausschuss war zu vernehmen, ein Bad sei zwar grundsätzlich wünschenswert, die Frage nach der Finanzierung wurde jedoch skeptisch betrachtet. Die öffentliche Sitzung der drei Gemeinderäte beginnt um 18.30 Uhr im Kulturellen Gebäude in Aschheim, Münchner Straße 8. coa
Quelle Verlag Süddeutsche Zeitung Datum Montag, den 16. Januar 2012


Aus Münchner Merkur vom 27.12.2011
Im Beitrag des MM wurde unser Antragsdatum 30.4.2008 leider nicht erwähnt