| Gemeinschaftsgefühl hat schwer gelitten Zum Leserbrief "Gemeinschaftsgefühl ist vorhanden" in der Landkreis-SZ vom 31. Oktober: Man kann es kaum glauben. Selbst ein einfacher Gemeinderat einer kleinen Randgemeinde des Ballungsraums München lebt schon abgehoben, fern jeder Realität. Fest steht: Das Kirchheimer Gemeinschaftsgefühl - und da kann man die Aussage der SZ nur unterstreichen - hat schwer gelitten. Das liegt vor allem an der Mehrheit der Gemeinderäte, die sich in erster Linie um eigene Interessen und nicht um das Wohl der Gemeinde gekümmert haben, das liegt an den von ihnen bestellten Gutachtern und Architekturbüros, die viel Geld für ihre oft völlig überflüssige Arbeit verlangt haben und am Bürgermeister. Alle gemeinsam haben es in 20 Jahren nicht geschafft, oder aus Kurzsichtigkeit nicht schaffen wollen, ein Ortszentrum zu verwirklichen. Sie haben damit die Zukunft Kirchheims in den Sand gesetzt. Die Zusammensetzung des jetzigen Gemeinderates lässt wenig Gutes erwarten. Der Vorsprung der uns umgebenden Gemeinden ist kaum noch einzuholen. Auch teure Mediatoren können Gemeinderäten, die aus sehr persönlichen Gründen ihr Amt verwalten, oder die der Taktik des Bürgermeisters nicht gewachsen sind, oder die ihre grünen Inseln ohne Autoverkehr auf Kosten der Kirchheimer Bürger erhalten wollen, nicht beibringen, dass ihr Amt eigentlich nur dem Allgemeinwohl gewidmet ist. Meinen Sie nicht, dass solche Erkenntnisse das Gemeinschaftsgefühl des Bürgers sehr negativ beeinflussen? Hans-Hermann Lüdorf Kirchheim Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.258, Donnerstag, den 06. November 2008 , Seite 2 Lesen Sie zu diesem Thema auch den Artikel "Die lästige Trennung überwinden".....mehr |